Sarah Kehr

Sarah Kehr - Hochschule Pforzheim

.I'M A NUMBER NOT A NAME. – Hochschule Pforzheim

I’M A NUMBER NOT A NAME

DE

I’M A NUMBER NOT A NAME beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Mode, Raum und Körper und untersucht die Grenzen zwischen physischen und virtuellen Räumen anhand des Konzeptes von Virtualität nach Gilles Deleuze.

Das gestalterische Hauptelement ist die Falte als eine an sich raumschaffende Struktur sowohl am Körper als auch im Raum. In Anlehnung an die Theorien von Gilles Deleuze, in denen die Falte als Analogie für die Definition von Virtualität herangezogen wird, wird die Falte in der Kollektion verwendet, um die Verbindung zwischen Mode, Raum und Körper zu entfalten.

Sie nutzt KI, um die tradierte Dichotomie von Mode und Körper in Frage zu stellen und präsentiert sich in einer audiovisuellen Inszenierung, die eine virtuelle Nachbildung des physischen Raumes erzeugt. Die Inszenierung unterstreicht die Relation von physischen und virtuellen Räumen und betont die Bedeutung des Körpers, der als Verbindung unabdingbar bleibt.

EN

I’M A NUMBER NOT A NAME deals with the relationship between fashion, space and the body and examines the boundaries between physical and virtual spaces using the concept of virtuality according to Gilles Deleuze. The main design element is the pleat as a structure that creates space both on the body and in space. Based on the theories of Gilles Deleuze, in which the pleat is used as an analogy for the definition of virtuality, the pleat is used in the collection to develop the connection between fashion, space and the body.

The Collection uses AI to challenge the traditional dichotomy of fashion and body and presents itself in an audio-visual installation that creates a virtual replica of the physical space. The installation emphasizes the relationship between the physical and virtual space and highlights the importance of the body as a connection that remains essential.

Über Sarah

DE

Sarah Kehr ist gelernte Maßschneiderin. Nach der Ausbildung hat sie sich für ein Modedesignstudium entschieden, um sich neu herauszufordern und ihr handwerkliches Können mit gestalterischen Fähigkeiten zu erweitern. Angetrieben von neuen Erfahrungen, setzt sie sich mit anderen Disziplinen auseinander und lässt sich von Kunst, Design, Philosophie und Technologien inspirieren.

In den letzten Jahren hat sie sich im Bereich der digitalen Mode weitergebildet und ihre Kenntnisse in 3D-Modellierungssoftware wie Clo3D und Unreal Engine erweitert. Ihre Herangehensweise an Designprojekte vereint ihre interdisziplinären Fähigkeiten. Sie verbindet ihr handwerkliches Wissen mit neuen technologischen Entwicklungen und bildet sich stetig weiter, um möglichst zukunftsorientiert agieren zu können.

EN

Sarah Kehr is a bespoke tailor. After the apprenticeship she decided to study fashion design to challenge herself anew and expand the craftsmanship with design skills. Driven by new experiences, she likes to look into other disciplines and seeks inspiration from art, design, philosophy and technology.

In the last few years, she continued her education in digital fashion and expanded her knowledge in 3D-modeling software such as Clo3D and Unreal Engine. The approach to projects combines her interdisciplinary skills. She merges her traditional craftsmanship with new technological developments and constantly educate herself to act as future-oriented as possible.