Leonie Wachter, BA - Hochschule Pforzheim
laut – Hochschule Pforzheim
Fotograf*in: Leonie Wachter
Personenbeschreibung Leonie Wachter (DE):
Leonie Wachter behandelte während ihrem Studium an der Hochschule für
Gestaltung in Pforzheim in ihren Arbeiten überwiegend persönliche und feministische Themen.
Sie experimentierte dabei neben dem Modemachen mit vielen verschiedenen Medien,
insbesondere Fotografie und Videografie. Darüber hinaus entdeckte sie neben dem Studium
auch das Schreiben und produzieren von Musik für sich. Den gegenseitigen Einfluss der
verschiedenen Medien und deren kreative Prozesse erforschte sie in ihrer Abschlussarbeit
„laut“.
Kollektionsbeschreibung Leonie Wachter (DE):
Die Arbeit untersucht den Begriff ‚laut‘ auf auditiver, visueller/vestimentärer und
gesellschaftlicher/soziologischer Ebene. “Laut sein“ als Frau in unserer
Gesellschaft. Der Begriff des lauten Seins entwickelt sich von seiner Ursprungsbedeutung
hin zu einem feministischen Handeln. Laut sein bedeutet hierbei, Selbstausdruck, sich nicht
alles gefallen zu lassen, Raum einzunehmen oder Normen zu hinterfragen. Die Arbeit
besteht aus Mode und Sound, der durch die Materialien der Kleidungsstücke erzeugt wurde.
Der Klang ist hierbei, angefangen bei der Materialauswahl, wesentlich in den Designprozess
mit eingeflossen. In der Kollektion lag der Fokus auf mädchenhaft konnotierten Elementen.
Klischees werden bewusst aufgegriffen. Weiblichkeit und gesellschaftliche Normen werden
durch Brüche und Übertreibungen hinterfragt.
Kollektionsbeschreibung Leonie Wachter (EN):
The work explores the concept of ‚loud‘ on an auditory, visual/vestimentary and societal/
sociological level. „Being loud“ as a woman in our society. The concept of being loud
evolves from its original meaning to a feminist action. In this context, being loud means for
example self-expression, taking up space and questioning societal norms.
The work consists of a fashion collection and a musical album, where the sound is
generated by the materials of the garments. Sound is essential in the design process,
starting from selecting the materials. Visually, the collection focuses on girly connotations,
deliberately embracing stereotypes. Femininity and societal norms are questioned through
clashes and exaggerations.