Meriska Aurelia Suparman, MA - Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
HOMO DIGITALIS – Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Über Meriska Aurelia Suparman
Ursprünglich aus Indonesien stammend, vertiefte Meriska Suparman ihre Leidenschaft für Design in Berlin. Ihre Arbeit ist geprägt von einem tiefen Interesse an der Schnittstelle von Technologie und Gesellschaft.
Sie vertritt die Überzeugung, dass Design über die reine Ästhetik hinausgeht; es hat die Kraft, zum Nachdenken anzuregen und wichtige Dialoge anzustoßen. Insbesondere betrachtet sie Mode als ein wirkungsvolles Medium für kritische Diskussionen.
Ihr Fokus liegt auf einem experimentellen Designansatz, der sie dazu anleitet, das dynamische Zusammenspiel zwischen traditionellen und modernen Techniken zu erforschen. Dieser innovative Ansatz ermöglicht es, die Grenzen von Form und Konstruktion neu zu definieren und Designs zu schaffen, die sowohl innovativ als auch konzeptionell reichhaltig sind.
Meriska Aurelia Suparman schloss ihr Masterstudium an der HTW Berlin ab.
Über die Kollektion HOMO DIGITALIS
In einer Zeit, in der die reale und digitalen Aspekte zunehmend miteinander verwoben sind, ergibt sich irgendwann die Frage, wie Mode unsere komplexe Beziehung zur Technologie widerspiegelt. Die Kollektion HOMO DIGITALIS sucht nach Antworten und taucht ein in die sozialen Auswirkungen der Digitalisierung und der Nutzung von künstlichen Intelligenz. Im Mittelpunkt steht das Konzept des „digitalen Menschen“ – ein Individuum, das permanent vernetzt ist und dessen Leben durch digitale Schnittstellen vermittelt und überwacht wird.
Jeder Look es ist ein Statement, ein Aufruf zur kritischen Auseinandersetzung mit der Technologie, die unsere Welt prägt, und fordert auf, die ethischen Implikationen unseres digitalen Fußabdrucks zu bedenken.
Diese Kollektion ist nicht nur eine ästhetisches Umsetzung, sie ist einerseits ein visueller Kommentar zur „Kontrollgesellschaft“, einer Welt, in der Beobachtung und Datenerfassung das Verhalten von Menschen auf subtile, aber tiefgreifende Weise formen. Gleichzeitig fordert sie auf, zum fortlaufenden Dialog und Diskurs über Menschlichkeit, Technologie und unsere gemeinsame Zukunft.